fairdog-Schleife

Die fairdog-Schleife weist Ihren Hund als sachkundig geführt und erzogen aus.

fairdog setzt sich intensiv für ein besseres Miteinander von Hund und Mensch ein. Eine wesentliche Grundvoraussetzung für dieses harmonische Miteinander ist das Verstehen unserer Hunde und das erleichtert ein fairdog-Sachkundeseminar. fairdog-Sachkunde-/Praxisseminare werden ständig aktualisiert und bieten Hundebesitzern ein umfassendes Hundewissen.

Absolventen der fairdog-Seminare erhalten einen Sachkundenachweis und dürfen ihren Hund, mit der fairdog-Schleife als erzogen und sachkundig geführt kennzeichnen.

Ziele des Clubs

 

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Ohne Anmeldepflicht können Hundehalter weder steuerlich erfasst noch registriert werden. Das ist aber die Grundvoraussetzung dafür, die Bedürfnisse der Hundehalter einer Gemeinde zu erfassen und einen gerechten Hundesteuersatz zu errechnen. Die jährliche Hundemarke sollte sich (so wie das Pickerl) farblich von der Vorjahresmarke abheben und alphanumerisch gekennzeichnet sein.

Die Haltung und gewaltfreie Erziehung eines Hundes verlangt viel Zeit, Geduld und natürliche Autorität. Menschen, die wiederholt bewiesen haben, dass sie ihre Ziele nur mit Gewalt erreichen können, sind völlig ungeeignet, einem Hund – egal welcher Rasse – ein guter souveräner Führer zu sein.

Die Rassenliste diskriminiert Hund und Halter gleichermaßen und sie sagt nichts über den jeweiligen Hund aus. Auch die Beißkraft eines Hundes ist kein Kriterium für dessen Gefahrenpotential, weil ein Hund seine volle Beißkraft nur dann einsetzt, wenn er durch Schmerzerfahrung (Prügel) darauf trainiert wird. Die Absurdität dieses Gesetzes zeigt sich in dem Umstand, dass ein Hundehalter, der seinen erzogenen „Listenhund“ völlig korrekt führt und mit seinem Hund die betreffenden Prüfungen bestanden hat, diesen mit roter Marke als „gefährlich“ kennzeichnen muss und in der Öffentlichkeit nur mit Leine + Maulkorb führen darf. Wozu dann die Prüfung?

Das frühe Sachkundeseminar (fairdog-Standard) ist eine wichtige Grundlage für eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung, denn sie gibt dem/der Seminarleiter/in die Möglichkeit, den Hundehalter zu einer verantwortungsbewussten Haltung und Führung des Hundes zu motivieren. Absolventen von Sachkundeseminaren und eines Hundetrainings bis BGH 1/A zeigen sowohl Interesse an der umgebungsharmonischen Führung ihrer Hunde als auch Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Mitmenschen. Das sollte von Seiten der Kommunen entsprechend – z.B. durch den Erlass der Hundesteuer im Abschlussjahr – gewürdigt werden, denn die Ausbildung von Hund und Halter bis zum BGH A/1 kostet viel Geld.

Es kann für keinen Hundebesitzer verständlich sein, wenn die Hundesteuer nicht zweckgebunden in die Gemeindekasse fließt und die Interessen der Hundehalter unberücksichtigt bleiben. Es geht vielen verantwortungsvollen Hundehaltern weniger um die Höhe der Hundesteuer als um deren Verwendung zur Verbesserung der Infrastruktur für Hund und Halter. Deshalb fordert fairdog die Zweckbindung der Hundesteuer.

Ein Hundesteuersatz von 20, 30 oder 60 Euro pro Jahr kann kaum dazu beitragen, die Probleme der Hundehalter oder Probleme mit Hunden zu lösen. Wenn eine Gemeinde ihren Hundehaltern eine adäquate Infrastruktur bietet, hat sie auch das Recht eine Gegenleistung bei der Hundesteuer einzufordern. fairdog regt an, dass die Bedürfnisse der Hundehalter in den Gemeinden erhoben werden und den Menschen dann ein realistisches Infrastrukturkonzept samt Kalkulation der Hundesteuer vorgelegt wird. Der Aufwand für eine entsprechende Infrastruktur sollte dann die Grundlage für die Höhe der Hundesteuer sein.

Eine Gemeinde, die ihren Hundehaltern Leinenzwang verordnet, muss deren Hunden zum Ausgleich Hundefreilaufzonen bieten. Sicherheit erreicht man nicht durch Einschränkung, sondern durch gesteuerte Freiheit. Permanente Einschränkung führt bei Hunden (wie auch beim Menschen) zu Stress und Aggression. Als Hundefreilaufzone eigenen sich eingezäunte Areale von mindestens 3.000 m² oder uneingezäunte Areale von mindestens 6.000 m². Eine klare Trennung von hundefreundlichen Zonen, Kinderspielplätzen und Sportstrecken durch Hinweistafeln hilft, Konflikte schon im Ansatz zu vermeiden.

Für Hundehalter mit Hundeführschein und einem korrekt erzogenen Hund (BGH-A/1) sollte es die Möglichkeit geben, ihren Hund im Freiland eigenverantwortlich zu führen. Schließlich haben sie ja bewiesen, dass sie und ihr Hund es können. Sachkundig geführte Hunde sollten mit einem gut sichtbaren Kennband (ähnlich der gelbgrünen fairdog-Schleife) gekennzeichnet sein.