Zucht- und Importverbot für Listenhunde

 

Listenhunde sind derzeit lt. Gesetz „Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial“.

Die Tierschutzhäuser sind voll mit Hunden dieser Art. Das könnte man ändern!

Dazu 6 Fragen:

  1. Was sind das für Leute, die einen Hund mit erhöhtem Gefährdungspotenzial wollen?
  2. Was sind das für Leute, die einen Hund mit erhöhtem Gefährdungspotenzial zu brauchen glauben?
  3. In welchem sozialen Umfeld soll ein Hund mit erhöhtem Gefährdungspotenzial leben, resp. eingesetzt werden?
  4. Wer sind die Hundeexperten, die Halter solcher Hunde zu verantwortungsbewussten kompetenten Hundeführern ausbilden?
  5. Wer prüft die Wirksamkeit dieser Ausbildung?
  6. Was geschieht mit Hunden dieser Rassen, wenn ihre Halter sich als nicht zuverlässig und führungs-inkompetent erweisen?

Solange diese Fragen nicht beantwortet sind, wird es Probleme mit diesen Hunden geben. Probleme, an denen diese Tiere schuldlos sind. Gezüchtet um eine bestimmte Klientel zu bedienen; gezüchtet um schwachen Persönlichkeiten das Gefühl von Stärke zu vermitteln; gezüchtet von Leuten, denen es vor allem darum geht, Geld mit diesen Tieren zu machen. Gezüchtet um irgendwann in einem der Tierschutzhäuser zu landen, wo sie nach ei niger Zeit der Unvermittelbarkeit eingeschläfert werden sollen.

Nur ein striktes Zucht und ein streng überwachtes Importverbot solcher Hunderassen sind der richtige Weg dieses Tierleid zu vermeiden. Mit Strafen bei Verstößen, die wirken.

Die derzeitigen B esitzer von Listenhunden gehören umgehend registriert, auf ihr Vorleben überprüft, speziell geschult (Seminare min. fairdog Standard) und jährlich auf ihre Sachkompetenz und Führungsqualitäten geprüft. Das Abgeben dieser Hunde in Tierschutzhäusern muss für deren Besitzer finanzielle Konsequenzen haben.

 

 

 

Fellpflege in der kalten Jahreszeit

 

Warum das bei den Wölfen anders funktioniert als bei unseren Haushunden.

Frei lebende Tiere haben einen völlig anderen Fellwechsel, als unsere Hunde, die z.B. auch im Winter in der warmen Wohnung leben (müssen). Hunde sind eben keine Wölfe sondern HAUS-Tiere und viele Hunde werden heute nicht mehr ihrer Art entsprechend gehalten: Viele Rassen wurden aus ihrer natürlichen Umgebung in für sie artfremde Gegenden geholt. Nordische Rassen weit in südliche Gefilde, wärmebedürftige Rassen wie Chihuahuas oder Nackthunde müssen nun auch in kalten Gegenden zurechtkommen. (Mäntelchen: außen wasserdicht, innen warm).

Unsere Hunde werden als Familienmitglieder ganzjährig im Haus gehalten, was vor allem im Winter extreme Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen bedeutet. Also muss der Hund die Temperarturunterschiede über seine Fellfunktionen regeln. Wir müssen ihm dabei helfen.

Klimaanlage Unterwolle

Wärme wie auch Kälte werden bei unseren Hunden maßgeblich über die Unterwolle geregelt. Aber Unterwolle ist nur dann temperaturregulierend, wenn sie noch lebt. Also wenn das Nervenende an der Wurzel nicht abgestorben ist. Abgestorbene Unterwolle wird von den lebenden Haaren immer weiter von der Haut weggeschoben. Dadurch kann sowohl Kälte (Winter) als auch Hitze (Sommer) leicht an die Haut gelangen.

Unterwolle ist nur dann temperaturregulierend,

  • wenn sie nicht verfilzt ist
  • wenn sie sauber ist
  • wenn die tote Unterwolle entfernt ist.

Wichtig: In der kalten Jahreszeit Unterwolle regelmäßig mit einem Metallkamm auskämmen und das Fell zwischen den Zehen ausschneiden. Schnee aus Fell und Pfoten vorsichtig mit Drahtbürste entfernen.

Wenn es wieder so richtig kalt geworden ist, mit Schnee und Eis und Streusalz ist auch die Pfotenpflege sehr wichtig: Die Pfotenballen können schnell rissig werden, die zarte Haut zwischen den Ballen kann einreißen. Guten Schutz bietet das (dick) Eincremen der Ballen mit Vaseline oder Melkfett vor dem Spaziergang.

Mehr davon auf www.hundesalonbreitenfurt.at